5250 Euro an die Friedberger Tafel

Bernd Schäfer, Loni Schuchardt, Andreas Kugland und Hannelore Finkernagel freuen sich über den tollen Verkaufserlös der Kalender.
5250 Euro an die Friedberger Tafel –
Gesamte Aktion brachte 7000 Euro
Friedberg (har). Nach wie vor die größten Einzelspender der „Friedberger Tafel“ sind Fotografin Loni Schuchardt und Druckereibesitzer Andreas Kugland, die bereits zum fünften Mal den Kalender „Friedberg – Andere Blickwinkel“ aufgelegt hatten.
Einmal mehr fließt der Verkaufspreis von zehn Euro ohne Abzug in die Arbeit der Friedberger Tafel und ungebrochen ist das Interesse an dem Kalender mit den nicht alltäglichen Ansichten der Kreisstadt. Genau 475 Stück wurden verkauft. Dies sind zwar einige Exemplare weniger als im Vorjahr, jedoch sind die beiden Kalendermacher mit der Resonanz mehr als zufrieden, wurden doch in den Verkaufsstellen mehr Exemplare verkauft als jemals zuvor.
„Nur das Interesse der Firmen, die Kalender erwarben, hat abgenommen, auch ein Verein bestellte keine Kalender mehr“, erklärte Loni Schuchardt am Mittwoch Nachmittag bei der Scheckübergabe im Tafelladen. Neben dem Verkaufserlös von 4750 Euro kam eine Spende von Andreas Kugland in Höhe von 500 Euro dazu, so dass sich Tafel-Vorsitzende Hannelore Finkernagel und deren Stellvertreter Bernd Schäfer über eine Spende von 5250 Euro freuen konnten, auch wenn auf dem Scheck 30 Euro fehlten, da nach der Abrechnung noch drei Kalender im Tafelladen verkauft wurden.
Parallel zum Kalenderverkauf wurde wieder die „Kalender-Spenden-Aktion“ durchgeführt. Zahlreiche Firmen und Institutionen wurden angeschrieben, mit der Bitte, den Verkauf zu unterstützen. Die Volksbank Mittelhessen sowie die Sparda-Bank Hessen spendeten darauf hin jeweils 500 Euro, die Sparkasse Oberhessen 750 Euro, so dass der Gesamterlös in diesem Jahr genau 7000 Euro beträgt und somit um fast 700 Euro höher liegt als im Vorjahr.
Knapp 40 000 Euro kamen durch den Verkauf der Kalender und der Spendenaktionen so in den letzten fünf Jahren schon zusammen. Mit zum Erfolg beigetragen haben auch die Verkaufsstellen, die Buchhandlung Bindernagel, Papier-Holler, Schreibwaren Fix und die Wetterauer Volksbank, die auf Verkaufsprozente verzichteten.
„Ohne das Engagement der Geschäftsinhaber und deren Angestellten, wäre dieser Erfolg nicht möglich“, so Loni Schuchardt und Andreas Kugland ergänzte: „Wir müssen aber auch unseren vielen treuen Käufern danken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben“.
„Wir sind Euch Beiden sehr, sehr dankbar und können das Geld wieder sehr gut gebrauchen“, so Finkernagel. Verwendet wird die Summe dieses Mal für ein neues Regalsystem in Lager, Sortierung und Ausgabe. „Wir haben vor fünf Jahren gebrauchte Regale gekauft, die müssen dringend ersetzt werden und das kostet richtig Geld“ so Finkernagel.
Noch einige wenige Kalender können im Tafelladen in der Kleinen Klostergasse erworben werden.
Freitag, 17.02.12

